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ZREKVT 2009

Leseprobe 1

Zum Zusammenhang von emotionalem C, behavioralem C und Allgemeinem Lebensziel (Z) in der ABC-Theorie von Albert Ellis – Folgerungen für den therapeutischen Prozess

Dieter Schwartz

ZUSAMMENFASSUNG: Ende der Fünfzigerjahre entwickelte Albert Ellis erste Ansätze seiner ABC-Theorie, schrieb 1962 die erste Auflage seines Hauptwerkes Reason and Emotion in Psychotherapy,  und legte damit die Grundlagen für die kognitive Revolution in der modernen Psychotherapie. Er gilt heute als der Grandfather und Pionier der Kognitiven Verhaltenstherapie, die in Abkehr vom „radikalen Behaviorismus“ dem B („Beliefsystem“), den Kognitiven Schemata, eine neue Rolle für das Zustandekommen emotionaler Störungen zuwies. Dieser Beitrag zeigt auf, dass Ellis darüber hinaus auch eine weniger im Bewusstsein selbst rational-emotiver Verhaltenstherapeuten verankerte Theorie zum Zusammenhang von Emotionen, Verhalten und menschlichen Zielen mitentwickelt bzw. zu weiteren daraus sich ergebenden Entwicklungslinien beigetragen hat. Es ergibt sich das Bild, dass ein verstärkter Blick auf den Zusammenhang von Emotionen, Verhalten und menschlichen Zielen sowohl für die Fortentwicklung von Theorie wie auch therapeutischer Praxis der REVT gewinnbringend sein kann.

(Auszug)

A

B

C

Adversities

(Activating Events, Activating Experience): vergangene, gegenwär-tige, zukünftige (innere wie äußere) Ereignisse inklusive Gedanken, Schlüssen, Interpretationen, Vorstel-lungen, Bildern, Eindrücken, Empfin-dungen, Gefühlen, Emotionen

Beliefs

Evaluative

Kognitive Schemata

Einstellungen

Persönliche Stellungnahme

Eigenkonstruierte Weltsicht

Consequences

 

emotionale

behaviorale

kognitive

Abb.1: Das ABC-Modell der REVT

(Gliederung)

  • Albert Ellis’ ABC-Theorie und Kognitive Verhaltenstherapie
  • Werte/Ziele und das Entstehen von Gefühlen
  • Zielförderliche vs. zielhinderliche Gefühle
  • Folgerungen für die Praxis des Kognitiv-emotiven Verhaltenstherapeuten
  • Assessment von C
  • Einschätzung der emotionalen Konsequenzen
  • Einschätzung der behavioralen Konsequenzen
  • Resümee und Ausblick
  • Copyright by D.Schwartz

Erschienen in:

Zeitschrift für Rational-Emotive & Kognitive Verhaltenstherapie (2008/9), 19/20, S.19-35

    Leseprobe 2

    Albert Ellis und seine Bedeutung für die Sonderpädagogik: Zur Wirksamkeit der Anwendung von Prinzipien der Rational-emotiven Verhaltenstherapie (REVT) im Schulunterricht mit lernbeeinträchtigten Kindern und Jugendlichen

    Matthias Grünke

    Zusammenfassung: Albert Ellis hat durch die von ihm entwickelten psychotherapeutischen Methoden einen hohen Bekanntheitsgrad erlangt. Allerdings finden viele Grundlagen seines Behandlungsansatzes u.a. auch in der Sonderpädagogik mit lernschwachen Schülerinnen und Schülern Anwendung. In diesem Kontext wird häufig von Rational-emotiver Erziehung (REE) gesprochen. Der vorliegende Artikel enthält eine Zusammenstellung der wichtigsten Befunde zur Wirksamkeit der REE, die sich auf das Potenzial des Konzepts beziehen, verschiedene emotionale und motivationale Eigentümlichkeiten von Kindern und Jugendlichen mit schweren Lern- und Leistungsproblemen im Schulunterricht günstig zu beeinflussen. Die Ergebnisse aus den identifizierten Studien sprechen insgesamt für eine gute bis sehr gute Effektivität der REE.

    (Gliederung)

  • Einleitung
  • Methode
  • Auswahl relevanter Studien
  • Auswertungsmethode
  • Ergebnisse
  • Diskussion
  • Copyright by D.Schwartz (Hrsg. ZREKVT)

Erschienen in:

Zeitschrift für Rational-Emotive & Kognitive Verhaltenstherapie (2008/9), 19/20, S.5-17

 

 

 

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